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Mehr Sicherheit für grüne Jobs


19.06.2013
„Grüne Jobs“ in der Region sollen sicherer werden: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt will in Bochum, Dortmund und dem Ruhrgebiet mehr Arbeitsschutz für Beschäftigte auf Bauernhöfen, im Garten- und Landschaftsbau, in Obst- und Gemüseanbaubetrieben sowie im Forst. „Der Agrar- und Forstbereich gehört zu den Branchen mit dem höchsten Unfallrisiko. Wer im Ruhrgebiet in diesem Bereich arbeitet, lebt besonders gefährlich. In der Landwirtschaft sind vor allem ältere Menschen einem hohen Unfallrisiko ausgesetzt“, sagt Heinz Wessendorf.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund verweist dabei auf die aktuellen Zahlen der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Im vergangenen Jahr seien hier für Nordrhein-Westfalen mehr als 12 000 Unfälle registriert worden. Kollisionen mit Schleppern, Stürze von Obstleitern und Heuböden oder Unfälle mit Tieren hätten vielfach schlimme Folgen. Für neun Beschäftigte endete der Job sogar tödlich.„Wir müssen bei uns in der Region dazu beitragen, dass diese Zahlen spürbar gesenkt werden“, sagt Wessendorf. Vor diesem Hintergrund appelliert die Agrar- und Forstgewerkschaft an die Arbeitgeber, den Unfallschutz ihrer Beschäftigten ernster zu nehmen. Zudem sei die Einhaltung der Arbeitszeiten ein wichtiger Punkt. Stress und Zeitdruck seien Hauptursachen für Unfälle.

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