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IG BAU geht an die Uni

IG BAU veranstaltet Schulung für die Aktiven der Fachschaft Bauingenieurwesen der Uni Bochum


Bochum, 08.07.2015
Zehntausende junge Menschen studieren Bauingenieurwesen, über Hunderttausend studieren Technik und Ingenieurwesen in Richtung Bau, Planung, Vermessung und Umwelt. Ingenieurinnen und Ingenieure im Metall- und IT-Bereich finden mit dem Berufseinstieg inzwischen brauchbare Tarifverträge vor. Damit gute Gehälter, wichtig aber auch sind die Arbeits- und Urlaubszeiten. Anders bei Ingenieurdienstleistungen und Bauwesen. Die Akademikereinkommen sind im Schnitt die Niedrigsten, weniger als ein Drittel hat tarifliche Arbeitszeiten.
Dabei wächst der Anteil der Studierten im Bau- und Umweltbereich. Meist nicht gewerkschaftlich organisiert leisten junge Hochschulabgängerinnen und –abgänger zu zweifelhaften Bedingungen Arbeit, die traditionell von Gelernten und Technikern erledigt wurde. Vorteil für die Arbeitgeber: Über ihre Rechte oft uninformierte, zur „Flexibilität“ gezwungene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer außerhalb des über Jahrzehnte gewachsenen Tarifsystems.
Grund genug für den Fachschaftsrat Bauingenieurwesen der Ruhr-Universität Bochum, den Jugendbildungsreferenten der IG BAU Westfalen für eine Grundlagenschulung einzuladen. Falko Blumenthal referierte am 7. Juli für knapp zwanzig ehrenamtlich engagierte Studierende die Grundlagen für BAföG, Job, Unterhalt und Praktikum. Ziel ist, die Aktiven der Fachschaft für die Fragen der angehenden Bauingenieurinnen und –ingenieure zu qualifizieren. Mit Humor quittierten die Ehrenamtlichen die sogenannte BAföG-Reform der Großen Koalition, fragten zu Details der Auslandsförderung nach und notierten eifrig zum Thema Stipendien der Hans-Böckler-Stiftung mit.
Mit dabei war Maximilian Busch, Vorsitzender der Jungen BAU Bochum – Dortmund. Maximilian freut sich besonders, dass der Kontakt zwischen Studierenden und Azubis besser wird und vielleicht auch gemeinsame Projekte im Wintersemester denkbar werden.

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